euroshop 2008

… im westen nichts neues … so lässt sich zusammenfassend der messebesuch auf der euroshop 2008 beschreiben. auf der suche nach materialien, die wirklich neu  innovativ und auffallend schienen, wurden wir erst am 2. tag fündig. es erinnerte ein bisschen an die berühmte suche nach der nadel im heuhaufen.

auf der suche nach aufsehenerregenden messeständen hätten wir wohl auch nach 5 tagen nichts wirklich spannendes und neues gefunden. die grossen unternehmen konzentrierten sich anstatt auf innovative, sexy standkonzepte zu setzen, zunehmend mehr auf den bereich der verköstigung - so transportierten einige stände aus unserer sicht mehr den kantinencharakter denn die projektkompetenz. frei nach der idee - wir setzen auf das persönliche gespräch - aber am liebsten mit kunden, die wir eh schon kennen, die nageln wir an unserem stand von morgens bis abends fest, füttern sie durch - so dass sie nicht auf die idee kommen zum mitbewerb abzuwandern. die messestände sollen doch helfen zu verkaufen, genauso wie die läden, shops oder corners die gepalnt und gebaut werden sollen - dafür war die überwältigende mehrzahl zu lieblich und zu wenig spektakulär.

in den hallen der display-hersteller herrscht nach wie vor noch die idee des katalogstandes, ein display am anderen - es werden vermehrt solch interessante unterschiede gezeigt, dass man prospekthalter sowohl für das längs als das querformat herstellen kann.

zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir ein bisschen mehr mut, mehr sexyness und ein grosses mass mehr … boooaah … erwartet hätten - es gab perlen, aber man musste sie suchen - interessanterweise kann sich sicherlich die mehrzahl der männlichen besucher noch gut an diesen stand erinnern. tja, manchmal kann es so einfach sein.

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